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Rethink, what your camera can do

High-Key-Fotografie

 

Bei der High-Key-Fotografie will man den Hintergrund (meist eine weiße Wand) komplett weiß haben und keine Konturen erkennen können. Hierbei belichtet man die Person im Vordergrund so mit einem Blitz, dass Sie nicht unterbelichtet ist und der Hintergrund Konturenfrei abgebildet wird. Ebenfalls kann es hilfreich sein, eine große Blendenöffnung zu verwenden (geringe Blendenzahl), da dann mögliche dunkle Flecken im Hintergrund verschwimmen und unsichtbar werden.

 

 

Low-Key-Fotografie

 

Unter Low-Key-Fotografie versteht man, eine Person mit viel Schatten abzubilden, um einen komplett schwarzen Hintergrund zu erreichen. Dies erreichen Sie indem Sie die Kamera so einstellen, dass der Hintergrund komplett schwarz ist. Meist Blende F11 (ausreichend Schärfentiefe), ISO-Wert 100 und nur noch die Belichtungszeit anpassen. Dann stellt man einen Blitz meist seitlich von der Personen auf, um nur das Zielobjekt auf dem Bild belichtet zu haben und nicht den Hintergrund. Der Blitz sollte im Optimalfall das Objekt ausreichend ausleuchten aber nicht bis zum Hintergrund reichen.

 

Information: Diese Technik wird auch bei Produkten angewandt, um diese gekonnt zu betonen.

Infrarotfotografie

 

Was ist Infrarot?

Als Infrarotstrahlung (kurz IR-Strahlung oder auch Ultrarotstrahlung) bezeichnet man in der Physik elektromagnetische Wellen im Spektralbereich zwischen sichtbarem Licht und der längerwelligen Terahertzstrahlung.

 

Um in der Infrarotfotografie tätig werden zu können, benötigt man meist gar keine teuren Modifikationen (was die Kamera betrifft).

 

Alles was man braucht, ist ein Filter. Er nennt sich Infrarotfilter und sieht auf den ersten Blick so aus wie ein ND-Filter des Faktors 1000. Allerdings kann man mit diesem Set-up nicht etwa die umliegenden Gegenstände auf ihre Temperatur untersuchen. Das ist nur der Wärmebildkamera vorbehalten. Die Filter sind der Größe nach geordnet. Zum Beispiel IR720, IR760, IR850 und IR950.

 

Der IR720 hat dabei den Vorteil, dass er noch vergleichsweise recht viel Licht durchlässt. Allerdings ist auch hier meist über eine Sekunde Belichtung und je nach Belichtungszeit ein hoher ISO-Wert erforderlich. Die Bilder werden dann je nach Umgebung in tiefem Rot abgelichtet. Um jedoch ein brauchbares und unglaubliches Bild zu erhalten, muss man es noch nachbearbeiten.

 

Oft melden die Kameras einen Fehler bezüglich des Weißabgleichs, was ja auch keinen wundern sollte. Bei meinen Versuchen kamen danach jedoch sehr brauchbare Ergebnisse zum Vorschein.

Je nach Belichtung würde ich auf jeden Fall ein Stativ verwenden um ein klares Bild zu erreichen und in der Landschaftsfotografie eine Blendenöffnung zwischen F5 und F8 wählen. Jedoch können auch die Fotografien aus einer Festbrennweite sehr eindrucksvoll wirken.

 

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